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So prüfen Sie den Zustand einer NVMe-SSD unter Windows

Jede NVMe-SSD führt ein standardisiertes Zustandsprotokoll mit wenigen Werten: genutzter Prozentsatz der Lebensdauer, verfügbare Reserve, Medienfehler, ein Flag für kritische Warnungen und die Temperatur. Windows 11 zeigt einige davon in den Einstellungen, ein Diagnosewerkzeug liest das ganze Protokoll und erklärt es. Am wichtigsten sind die Medienfehler, die bei null bleiben sollten, und die verfügbare Reserve, die deutlich über ihrem Schwellenwert liegen sollte.

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Was Sie jetzt sofort tun sollten

  1. Kurzer Blick: Einstellungen › System › Speicher › Erweiterte Speichereinstellungen › Datenträger und Volumes › Eigenschaften.
  2. Volle Details: Lesen Sie das NVMe-Zustandsprotokoll mit einem Werkzeug und prüfen Sie Medienfehler, verfügbare Reserve, kritische Warnung und Abnutzung.
  3. Zähler wie neu zugewiesene oder ausstehende Sektoren sind ATA-Werte; bei NVMe werden sie zu Recht als Nicht zutreffend angezeigt.

Schritt für Schritt

  1. Kurz in Windows nachsehen

    Öffnen Sie unter Windows 11 Einstellungen › System › Speicher › Erweiterte Speichereinstellungen › Datenträger und Volumes, wählen Sie die NVMe-SSD und dann Eigenschaften. Die Laufwerksintegrität zeigt meist die geschätzte Restlebensdauer, die verfügbare Reserve und die Temperatur. Einige Windows-10-Versionen bieten eine ähnliche Seite.

  2. Laufwerkszustand & Tools öffnen

    Öffnen Sie in FileFix Ultimate den Bereich Laufwerkszustand & Tools und wählen Sie die NVMe-SSD. Das Programm liest das Zustandsprotokoll über Windows und zeigt jeden Wert mit einem Status: In Ordnung, Beachten, Gefährdet oder Zu wenig Daten.

  3. Die vier wichtigsten Werte prüfen

    Sehen Sie sich Medienfehler, Verfügbare Reserve, Kritische Warnung und Abnutzung an, also den genutzten Prozentsatz. Medienfehler über null oder ein gesetztes Warnflag verdienen sofort Aufmerksamkeit. Die Abnutzung zeigt nur, wie viel der Nenn-Schreibleistung verbraucht ist.

  4. Die Kontextwerte lesen

    Temperatur, Betriebsstunden, Unsichere Abschaltungen und Geschriebene Datenmenge ordnen die Hauptwerte ein. Vergleichen Sie die geschriebene Datenmenge mit der Haltbarkeitsangabe (TBW) im Datenblatt des Herstellers, um zu sehen, wie weit die SSD in ihrer Nennlebensdauer ist.

  5. Nicht zutreffend richtig verstehen

    Das Programm kennzeichnet ATA-Werte wie neu zugewiesene oder ausstehende Sektoren auf NVMe-Laufwerken als Nicht zutreffend. Das ist eine Eigenschaft der Schnittstelle, kein fehlender Messwert. Zu wenig Daten bedeutet dagegen, dass ein vorhandener Wert nicht gelesen werden konnte.

  6. Werte notieren und dem Rat folgen

    Notieren Sie die wichtigsten Werte, um sie in einigen Monaten zu vergleichen. Beachten heißt: bald sichern und erneut prüfen. Gefährdet heißt: wichtige Dateien sofort kopieren, starke Last vermeiden und einen Austausch planen.

Was die einzelnen NVMe-Werte bedeuten

Der genutzte Prozentsatz ist die Schätzung des Herstellers, wie viel der Nenn-Schreibleistung verbraucht ist. Er beginnt bei null, kann bei Laufwerken, die über ihre Spezifikation hinaus genutzt wurden, über 100 steigen und bedeutet nicht, dass die SSD dann aufhört zu arbeiten. Die verfügbare Reserve ist der Anteil an Ersatzblöcken, der noch für verschlissene Blöcke bereitsteht; die SSD meldet auch einen Schwellenwert, oft um 10 Prozent, und ein Unterschreiten löst die kritische Warnung aus.

Medien- und Datenintegritätsfehler zählen Lesevorgänge, die der Controller nicht korrigieren konnte. Bei einer gesunden SSD bleibt der Wert bei null, und ein steigender Zähler ist eine ernstere Warnung als hohe Abnutzung. Die kritische Warnung bündelt Flags für geringe Reserve, Temperatur, verminderte Zuverlässigkeit und Nur-Lese-Modus; eine SSD, die sich selbst schreibgeschützt geschaltet hat, schützt die noch vorhandenen Daten.

Die Temperatur ist der zusammengefasste Messwert des Controllers. NVMe-SSDs werden unter Last warm, und viele drosseln sich bei zu viel Hitze, oft irgendwo oberhalb von etwa 70 °C, je nach Modell. Spitzen bei großen Kopiervorgängen sind normal; eine SSD, die auch im Leerlauf heiß ist, braucht meist bessere Belüftung.

Warum NVMe Nicht zutreffend statt Unbekannt zeigt

SATA-Laufwerke melden eine Liste nummerierter SMART-Attribute, deren Auswahl jeder Hersteller selbst trifft. NVMe-Laufwerke nutzen ein festes Zustandsprotokoll aus dem NVMe-Standard, ohne Zähler für neu zugewiesene, ausstehende oder offline nicht korrigierbare Sektoren. Diese als unbekannt zu bezeichnen, würde einen Lesefehler nahelegen. FileFix Ultimate kennzeichnet sie daher als Nicht zutreffend und erklärt, dass NVMe stattdessen Medienfehler, verfügbare Reserve und kritische Warnung meldet.

Was Windows Programmen zeigt

Programme lesen den NVMe-Zustand über den Speichertreiber von Windows. Mit dem Standard-NVMe-Treiber von Microsoft funktioniert das meist ohne Zusatzsoftware. Manche Herstellertreiber, RAID- oder Intel-RST- und VMD-Konfigurationen sowie viele USB-NVMe-Gehäuse geben nur einen Teil des Protokolls oder gar nichts weiter. Die Werte erscheinen dann als Zu wenig Daten. Herstellereigene Protokolle, etwa eine detaillierte Abnutzung pro Block, gehören nicht zum Standardprotokoll und werden nicht angezeigt.

Grenzen einer NVMe-Zustandsprüfung

  • USB-Gehäuse, RAID-Modi und manche Herstellertreiber können das Zustandsprotokoll ganz oder teilweise verbergen.
  • Abnutzung und verfügbare Reserve sind Schätzungen des jeweiligen Herstellers und zwischen Marken nicht direkt vergleichbar.
  • Controller- oder Firmwareausfälle können plötzlich auftreten, auch wenn alle Werte gesund aussehen.
  • Die Firmwareprüfung vergleicht nur mit einer Offline-Hinweisliste und installiert nichts; kein bekannter Hinweis heißt nicht, dass Ihre Firmware aktuell ist.

So hilft FileFix Ultimate

  • Liest das NVMe-Zustandsprotokoll und erklärt jeden Wert verständlich mit klarem Status.
  • Kennzeichnet reine ATA-Werte als Nicht zutreffend und unlesbare als Zu wenig Daten, statt In Ordnung zu raten.
  • Bietet einen Wartungsplan nur als Empfehlung; am Laufwerk wird nichts verändert.
  • Ergänzt einen reinen Oberflächen-Lesetest, der langsam lesbare Bereiche auf einer SSD findet.
  • Für die private Nutzung kostenlos und vollständig offline; keine Daten über Ihre Laufwerke werden übertragen.

FileFix Ultimate ist für die private Nutzung kostenlos, arbeitet offline und schreibt nie auf das Laufwerk, von dem Sie wiederherstellen. Die geschäftliche Nutzung erfordert eine Jahreslizenz pro PC. Prüfen Sie die Signatur, bevor Sie es ausführen.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Wert für die verfügbare Reserve ist gut?

Bei neuen oder wenig genutzten SSDs steht er meist am Maximum oder knapp darunter. Entscheidend ist der Abstand zum gemeldeten Schwellenwert. Sinkt der Wert stetig darauf zu, sollten Sie sichern und einen Austausch planen.

Meine NVMe-SSD zeigt Hunderte unsichere Abschaltungen. Ist das ein Problem?

Oft nicht. Der Zähler steigt bei jedem Stromverlust ohne ordnungsgemäßes Herunterfahren, auch bei erzwungenen Neustarts und manchen Energiesparproblemen. Moderne SSDs verkraften das, doch häufige Stromausfälle erhöhen das Schadensrisiko. Prüfen Sie daher die Stromversorgung und fahren Sie normal herunter.

Warum meldet Windows In Ordnung, das Programm aber Beachten?

Windows zeigt eine grobe Zusammenfassung auf Basis weniger Werte. Das Programm betrachtet zusätzlich einzelne Werte wie Medienfehler oder steigende Temperatur. Schon ein Wert außerhalb des Normalbereichs führt zu Beachten. Das heißt sichern und erneut prüfen, nicht, dass die SSD ausfällt.

Verlangsamt oder verschleißt das Auslesen des Zustands die SSD?

Nein. Das Lesen des Zustandsprotokolls ist eine kleine Anfrage, die die SSD sofort beantwortet. Es wird nichts geschrieben, und die Lebensdauer bleibt unberührt.

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